Die Lichtdurchlässigkeit wird ähnlich dem Wärmedurchgangskoeffizienten mit dem G-Wert angegeben. Der G-Wert bezieht sich auf die Licht- und Wärmedurchlässigkeit der Scheibe von außen nach innen. Sollte bei der Verglasung auf Schallschutz oder Einbruchschutz wertgelegt werden, kann es zu Abweichungen beim Wärmeschutz kommen. Der Wert kann durch Beschichtungen zur Reduzierung der Emissivität, einem Mehrscheibenaufbau (üblicherweise 3-fach Isolierverglasungen) sowie durch die Verwendung von Edelgasen (Krypton, Argon, Xenon) optimiert werden.

Fenster mit einem hohen g-Wert lassen Sonnenstrahlen nahezu ungehindert ins Innere eines Hauses. Das ist im Winter angenehm, im Sommer führt dies jedoch sehr schnell zu einer Überhitzung des Innenraumes. Je niedriger der g-Wert ist, desto geringer ist auch die Menge an Tageslicht, die ins Innere dringt. Je weniger Tageslicht ins Innere dringt, desto mehr künstliches Licht muss verbraucht werden, was wiederum die Energiekosten erhöht.

Je höher die Wärmedämmung eines Fensters ist, desto weniger Wärme dringt auch von außen durch das Fenster nach innen. Dies ist gerade im Winter ein großer Nachteil. Denn Fenster mit einem niedrigen U-Wert verschenken den solaren Zugewinn an Wärme.

Standardwerte für Fenster: Bei einer 2-fachen-Verglasung wird ein Wärmedurchgangswert Ug von bis zu 1,0 W/m²K erreicht. Mit einer 3-fach-Verglasung und durch zusätzliche Konfiguration mit Warmer Kante (Glasabstandshalter) kann dieser Wert bis zu einem Ug von 0,5 W/m²K verbessert werden.

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Wärmedurchgangskoeffizient Uw von Fenstern
Wärmedurchgangskoeffizient

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