Solaranlage

Solaranlagen kennt fast jeder der einmal sich ein Haus näher angeschaut hat. Solaranlagen dienen zum Beispiel der Unterstützung der Heizunganlage, weshalb eine Solarheizung meisten in Kombination mit einer herkömmlichen Heizanlage betrieben werden muss. Die Solaranlage springt dann beispielsweise bei ausreichend Sonnenenergie ein und versorgt das Haus entsprechend mit Energie und Wärme. Die Solaranlage kann daher zum Beispiel mit einer klassischen Gasheizung, Ölheizung oder Pelletheizung betrieben werden. Die Abhängigkeit von Brennstoffen die von außerhalb ins Haus geführt werden müssen ist daher bei dieser Art der Heizung vorhanden. Neue Solaranlagen können auch an Wärmepumpen angeschlossen werden. Daher gibt es Solaranlagen zur Warmwasserbereitung als auch „Kombi-Anlagen“ zur gleichzeitigen Heizungsunterstützung.

Wie muss eine Solaranlage aufgestellt werden?

Ideal ist ein nach Süden ausgerichtetes Dach, ohne Verschattung durch Berge, Nachbargebäude oder Bäume im Tages- und Jahreslauf. Dabei spielt die Dachneigung eine entscheidende Rolle: Wer im Winter mit der Solaranlage die geninge Sonneneinstrahlung auffangen will, muss mindestens 60 Grad geneigte und großflächige Sonnenkollektoren besitzen.

Wie funktioniert eine Solarheizung?

Die Sonnenstrahlung wird von der Solaranlage eingefangen und entsprechend an den Wärmespeicher der Heizung abgegeben. Das Wasser in dem Wärmespeicher wird entsprechend erhitzt. Wird die notwendige Temperatur des Wassers nicht erreicht, springt die normale Heizung an und erwärmt das Wasser bis zur gewünschten Temperatur. Anschließend wird das Wasser an Entnahmestellen als auch Heizungen weiter gegeben.

Voraussetzungen für Solarheizungen

Flachkollektoren brauchen – mit Blick auf verschiedene Faustformeln – einen Quadartmeter pro Person und zusätzlich einen Quadartmeter pro Zehn Quadartmeter Wohnfläche betragen. Hier entscheidet es sich, wie stark sie die Sonnenenergie nutzen wollen und wie hoch der Wärmebedarf ist. Der Wärmespeicher sollte ein Volumen von 50 Litern pro Person und zusätzlich pro Quadratmeter Kollektorfläche 50 Liter umfassen. D.h. Für die Wassererwärmung reichen 4 bis 6 Quadratmeter Kollektorfläche auf dem Dach. Der Speicher im Keller sollte dafür zwischen 400 und 500 Liter (z.B. für ein durchschnittliches Wohnhaus) fassen. Anders sieht die Situation aus, wenn die Heizung durch die Solaranlage unterstütz werden soll: Dort kann es sein, dass Flachkollektoren zwischen 10 und 20 Quadratmeter sowie Speichervolumen von 800 Litern benötigt werden.

Kosten für Solarheizungen

Anlagen zur Warmwasserbereitung (Kollektoren) sind ab 4.000 Euro erhältlich, Kombianlagen – zur Heizungsunterstützung – ab 9.000 Euro. Solarspeicher können – abhängig von der Größe – zum Beispiel 2.000 Euro kosten.

Vorteile einer Solaranlage

  • Energie zählt zu den erneuberbaren und regenrativen Energien
  • Unerschöpfliche Energie im Vergleich zu fossilen Brennstoffen
  • keine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen
  • dezentrale Energieversorgung auf dem eigenen Dach
  • Größere Unabhängigkeit von Stromerzeugern
  • Finanzieller Ertrag möglich

 

Nachteile einer Solaranlage

  • keine konstante Energievorsorgung je nach Sonneneinstrahlung
  • Hohe Kosten
  • Besteuerung bei Verkauf von Strom ins öffentliche Netz
  • Nachlassende Leistung der Solarmodule
  • Schwankende Ausbeute durch nicht konstante Sonneneinstrahlung

Fazit Solaranlage

Auf die Solaranlage kann nicht ausschließlich gesetzt werden, sie ist jedoch eine Interessante Kombination mit einer Wärmepumpe. Eine Solaranlage würde ich persönlich nicht mit fossilen Heizungsanlagen betreiben, da man dadurch nicht unbedingt für die Zukunft gewinnt. Die Abhängigkeit von einem zugekauften Brennstoff ist dabei zu hoch. Die Kombination einer Solaranlage mit einer Wärmepumpe z.B. der Sole-Wärmepumpe scheint interessant zu sein. Dadurch würde man Energie aus der Sole mittels der Wärmepumpe gewinnen und den Energie der Wärmepumpe bei ausreichend Sonneneinstrahlung über die Solarkollektoren.

 

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