Kleinhebeanlagen sind Fäkalienhebeanlagen oder Hebeanlagen für fäkalienfreies Abwasser: Sind Badewannen, Dusche, Toilette oder Waschmaschine im Keller verbaut, muss gegebenenfalls das Abwasser mit oder ohne Fäkalien zu der zenralen Abwasserleitung gebracht werden. Zwischen Keller und der Abwasserleitung unter der Straße sind oftmals mehreren Meter, die überbrückt werden müssen. Die Kleinhebeanlage steht dabei immer im selben Raum wie die Objekte, die das Abwasser erzeugen.

Wie funktioniert eines Kleinhebeanlage?

Die Kleinhebeanlege hat einen Behälter und einen Motor mit Pumpe mit dem das Abwasser befördert wird. Hat das Abwasser im Behälter eine gewisse Menge erreicht beginnt der Motor das Abwasser über Rohre aus dem Keller in die gleiche Ebene zu befördern in der das Haupt-Abwasserrohr sich befindet. Dadurch gelangt das Abwasser aus dem Behälter in die Kanalisation.

Wann wird eine Kleinhebeanlage benötigt?

Kleinhebeanlagen werden immer dann benötigt, wenn das Abwasser nicht aufgrund eines Freigefälles ablaufen kann. Das ist immer dann der Fall, wenn diese sich unterhalb der Rückebene befinden, also unterhalb des Kanals. Das Abwasser wird mit der pumpe auf die Höhe der Rückebene gepumpt und kann dann mit dem Freigefälle in den Kanal fließen.

Probleme mit der Kleinhebeanlage?

Wird das WC auch als Mülleimer verwendet und befinden sich im Abwasser schwere Objekte können Hebeanlagen Probleme verursachen. Dadurch werden die Hebeanlagen verstopft und können das Abwasser nicht mehr ordnungsgemäß auf die Rückebene pumpen. Dadurch gibt es verstopfte Toiletten.

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