Gerade bei Flachdächern kann Schnee schnell zur Gefahr werden und die Statik überlasten. Im schlimmsten Fall kommt es zum Einsturz des Daches. Aber auch Eiszapfen und Dachlawinen können eine Gefahr für sich selbst und andere werden. Eine Dachflächenheizung bzw. eine Heizung für Dachflächen im Allgemeinen und Dachrinnen könnten hier Hilfe versprechen. Außerdem kommt es nicht zu Wärmeverlust über die Gebäudehülle oder Durchnässung.

Dachflächenheizung bei Flachdächern – beheizte Dächer

Der Einsatz von Dachflächenheizungen ist vor allem bei Flachdächern ideal:Sie bieten zuverlässigen Schutz vor Schnee und Frostschäden und können mit Schneefanggitter ideal ergänzt werden. Bei Flachdächern können im Winter Eis und Schnee nicht von selbst abrutschen und verbleiben auf dem Dach. Dadurch können Flachdächer Schaden nehmen: Zum einen durch die Schneelast und zum anderen durch das Wasser, dass in die Decke nach und nach einsickert und die Isolierung ggf. aufweicht. Gefriert das Wasser erneut, können Frostschäden in der Isolierung und im Dach entstehen. Teure Wasserschäden und Reparaturen sowie Sanierungen müssen anschließend vorgenommen werden

Abtauvorgang durch Dachflächenheizungen

Es gibt Dachflächenheizungen mit einer Heizleistung von 200 Watt pro Quadartmeter. Diese haben sich bereits in der Praxis bewährt und sorgen für einen schnellen und gleichmäßigen Abtauvorgang. Die Wärme breitet sich über die Heizleitung und Heizmatten aus und erzeugt so einen gleichmäßigen Abtauvorgang. Die Heizleitungen werden wie im Innen mit bis zu 15 cm Abstand verlegt und vermeiden dadurch ungleichmäßiges und ausreichendes abtauen.

Wirtschaftlichkeit von Dachflächenheizungen

Dachflächenheizungen schalten sich erst an, wenn bestimmte Witterungslagen es erfordert. Es können allerdings auch weitere Sensoren und Bedienelemente eingebaut werden, um das System auf die eigenen Anforderungen anzupassen.

Großflächige Beheizung mit Dachflächenheizungen

Diese Dachflächenheizungen sind mit ca. 200 Watt pro QUadartmeter ausgestattet um Schneesackbildungen auf Flachdächern, Pultdächern, Sheddächern und Sleppdächern abzutauen. Diese können aber auch zum Verhindern von Schneeverwehungen an Aufbauten verwendet werden. Häufig wird diese Art der Heizung auch in Not- und Wartungswegen auf Dächern verwendet, um die Bereiche von Schnee und Eis zu befreien.

Kleine Flächen mit Dachflächenheizungen

Dachlfächenheizungen für kleinere Flächen haben 12-28 Watt pro Quadratmeter und sind für Freiflächenheizungen einsetzbar: Treppenheizungen, Podeste, Ablaufrinnen, Beckenkronen und Räumerläuferbahnen. Aber auch für Dachrinnen und Fallrohre. Dieses System wird in Estrich, Beton oder Sand verbaut.

 

Fallrohre vor Schnee und Eis schützen durch Heizung

Fallrohre, die vereist sind können sowohl Schäden an den Dachrinnen als auch am Gebäude selbst verursachen. Eine Erhitzung durch eine Heizung der Fallrohre verhindert das Gefrieren und ermöglichst das reibungslose Abrinnen des Schmelzwassers. Es kann bis zu 1 Meter tief in die Erdoberfläche eine Vereisung verhindert werden.

 

Dächer vor Schnee und Eis schützen durch Heizung

Wie bereits angesprochen können große Schneemengen auf Dachdächern diese überlasten und Beschädigungen am Gebäude entstehen. Dachflächenheizungen sind die einfachste und günstigste Möglichkeiten Schnee und Eis auf Dächern abtauen zu lassen.

 

Dachrinnen vor Schnee und Eis schützen durch Heizung

Tauwasser kann auch in Dachrinnen gefrieren und diese durch Rückstau und Frost beschädigen und das Gebäude in Mitleidenschaft ziehen.

 

Photovoltaik-Anlage vor Schnee und Eis schützen durch Heizung

Photovoltaik-Anlagen-Besitzer müssen diese Anlagen auch von Schneemengen befreien und Vereisungen verhindern. Dachheizungen können hier auch helfen diese vor Frost zu schützen.

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